Gartenkräuter – Vergessene Nährstoffe und Heilmittel

Neben den vielen, neuen Superfoods sollten Sie auch altbekannte Kräuter aus Omas Garten nicht außer Acht lassen. Leider vergisst man häufig, dass auch unsere heimischen Kräuter Nährstoffbomben mit teilweise erstaunlichen Eigenschaften sind. Auf dieser Seite möchte ich Ihnen ein paar typische dieser Gartenkräuter vorstellen und kurz beschreiben, wie sie Ihnen helfen können.
Gartenkräuter
Der große Vorteil ist, dass viele dieser Kräuter, wie auch Gerstengras, selbst angebaut angebaut werden können. Häufig ist reicht dazu schon ein kleiner Topf mit Erde auf dem Balkon oder der Fensterbank.

Die Kräuter-Liste

Basilikum

Wer an Basilikum denkt, hat als erstes italienische Pasta-Gerichte oder die Kombination mit Tomate und Mozzarella im Kopf. Doch Basilikum kann nicht nur im Essen eingesetzt werden, auch als Heilpflanze ist Basilikum bereits seit der Antike bekannt.

Es hilft gegen Halserkrankungen und Erkältungen, lindert Fieber und Blähungen, und wird als Anti-Stress-Mittel eingesetzt. Dabei kann es roh eingenommen oder als Tee getrunken werden.

Dill

Dill ist das typische Gewürzkraut für Fischgerichte. Sein milder Geschmack macht ihn zu einem dezenten Begleiter leichter Speisen. Auch als Teller-Deko wird Dill gerne verwendet.
Als Heilkraut ist Dill vornehmlich als Mittel gegen Blähungen und anderen Magen-Darm-Problemen bekannt.

Petersilie

Die Petersilie ist der absolute Klassiker unter den Gartenkräutern. Jeder kenn Sie aus der Küche und weiß ihren Geschmack zu schätzen. Es gibt sie sowohl als „glatte“, als auch als „krause“ Petersilie, wobei die Glatte würziger und intensiver im Geschmackt ist. Doch Petersilie kann noch mehr, als Speisen verfeinern.

Zum einen enhält Petersilie Nährstoffe wie Eisen, Zink, Kalium und Magnesium sowie Vitamine A,B und C, zum anderen wurde die Petersilie schon von den alten Griechen als Heilpflanze genutzt. So hilft sie gegen Magenbeschwerden und Harnsteine.
Außerdem wird ihr eine verdauungsfördernde Wirkung nachgesagt. Des weiteren hilft das Kauen von Petersilie gegen Knoblauch-Mundgeruch.

Pfefferminze

Die Pfefferminze ist sowohl in Speisen als auch in Getränken beliebt. Außerdem wird sie gerne in Kaugummis und Bonbons verwendet. Die zahlreichen ätherischen Öle in der Pfefferminze helfen gegen diverse Beschwerden. Magenschmerzen und Verdauungsprobleme werden durch Pfefferminztees gelindert und Übelkeit sowie Durchfall bekämpft.

Rosmarin

Rosmarin ist vor allem in der mediterranen Küche eine häufig verwendete und geschätzte Gewürzpflanze. Mit seinen Nadelähnlichen Blättern ist Rosmarin außerdem eine essbare Teller-Deko.

Rosmarin hilft besonders durch die äußere Anwendung. Zu Öl verarbeitet fördert es die Durchblutung und wird so zum Beispiel zur Minderung von Haarausfall eingesetzt. Eine beliebte Anwendung ist außerdem selbstgemachter Rosmarinwein, der Herz und Kreislauf anregen soll.

Oregano

Auch Oregano ist ein beliebter Bestandteil der mediterranen Küche und von keinem Pizza-Belag wegzudenken. Fleisch- und Fischgerichte profitieren ebenso von dem aromtischen Geschmack der Oreganopflanze.

Oregano wirkt verdauungsfördernd, appetitanregend, antibakteriell und pilzhemmend. Es wird daher zum Beispiel gegen Linderung von Magen- und Darmbeschwerden eingesetzt.

Salbei

Die Salbei-Pflanze erinnert mich als erstes an Tee und Hustenbonbons. Tatsächlich ist die heilende Wirkung von Salbei vielen bekannt. Die Gerb- und Bitterstoffe fördern die Verdauung und die zahlreichen ätherischen Öle im Salbei wirken antibakteriell und teils antiviral. Er hilft gegen Erkältung und Entzündungen. Besonders hervorzuheben ist die Wirkung gegen Schwitzen. Salbeitee kann bei regelmäßigem Konsum die Schweißproduktion mindern.

In der Küche wird Salbei häufig in Salaten verwendet aber auch bei Fisch- und Fleischgerichten eingesetzt.

Quellen:
http://www.kraeuter-buch.de/
http://www.gutekueche.at/gartenkraeuter-ueberblick